Carolin Bohn
Seit kurzem bin ich wieder in die Region rund um den Tegernsee zurückgekehrt, wo ich geboren und aufgewachsen bin.
In den 24 Jahren zuvor habe ich in Berlin, Münster, Paris, Innsbruck u.a. intensiv über rhetorische Strukturen und sprachliche Muster, die Machart von Poesie und heilsame Wirkkraft der Kunst geforscht…

… Ich bin noch immer begeistert und inspiriert von dem Wissen über das Schöne – und der Schönheit dieses Wissens selbst. Es hat Bezug zu unserer aktuellen Wirklichkeit und ist jedem Menschen vermittelbar, spürbar, erlebbar und anwendbar.
Neben der Forschung im akademischen Rahmen habe ich mich mit Theaterpraxis, Psychoanalyse und -therapie, NLP, systemischen Aufstellungstechniken, Tanz, Generativer Trance und Schamanismus befasst.
Mein rationaler Zugang hat sich ergänzt durch genaues Spüren, Empfinden und Körperwissen. Ich sammle hier weiter Erfahrungen und verknüpfe sie mit Kulturgeschichte und alten Erzählungen.
Ich liebe es, mein Wissen weiterzugeben: in Form von Seminaren/Workshops, individueller Beratung/Coaching und themenorientierten Kulturprojekten.
Seit kurzem bin ich wieder in die Region rund um den Tegernsee zurückgekehrt, wo ich geboren und aufgewachsen bin.
In den 24 Jahren zuvor habe ich in Berlin, Münster, Paris, Innsbruck u.a. intensiv über rhetorische Strukturen und sprachliche Muster, die Machart von Poesie und heilsame Wirkkraft der Kunst geforscht.
Ich bin noch immer begeistert und inspiriert von dem Wissen über das Schöne – und der Schönheit dieses Wissens selbst. Es hat Bezug zu unserer aktuellen Wirklichkeit und ist jedem Menschen vermittelbar, spürbar, erlebbar und anwendbar.

Neben der Forschung im akademischen Rahmen habe ich mich mit Theaterpraxis, Psychoanalyse und -therapie, NLP, systemischen Aufstellungstechniken, Tanz, Generativer Trance und Schamanismus befasst.
Mein rationaler Zugang hat sich ergänzt durch genaues Spüren, Empfinden und Körperwissen. Ich sammle hier weiter Erfahrungen und verknüpfe sie mit Kulturgeschichte und alten Erzählungen.
Ich liebe es, mein Wissen weiterzugeben: in Form von Seminaren/Workshops, individueller Beratung/Coaching und themenorientierten Kulturprojekten.
Gewohnheiten, Beschränkungen, Beziehungen
(am 20.02.2025)
Eine meiner Gewohnheiten ist es,nach dem Aufwachen als erstes auf den Balkon zu gehen, danach ein Glas warmes Wasser zu trinken und einen Kaffee aufzusetzen.
Meine Beschränkungen würde ich inzwischen so beschreiben: Sie fordern vor allem meine Urteilskraft heraus und es gilt, sich unangenehme Fragen zu stellen. Zum Beispiel, ob ich mich gerade auf einer fremden Baustelle befinde, wenn mich die Eigenart und Sichtweise eines anderen (vielleicht sogar geliebten) Menschen oder politische Ungerechtigkeiten massiv stören. Falls ich realisiere, dass es in der Tat eine fremde Baustelle ist, an der ich nichts ändern kann, beginne ich, mich auf das Machbare zu beschränken und akzeptiere die Realität und Sichtweise des Anderen.
Während ich die äußeren Dinge stehen lasse, nehme ich schmerzlich meine eigene Beschränkung wahr. Zugleich richte ich den Fokus auf das, was im Raum meiner eigenen Gestaltungskraft liegt. Hier liegt meine Freiheit.

Ich lebe in einem Beziehungsnest. Mit einem liebsten Menschen, der meine Seele schwingen lässt, mir manchmal ungeheuerlich die Knöpfe drückt. Er fordert mich zum Wachsen auf, während wir uns gegenseitig den Rücken freihalten und gemeinsame Abenteuer pflegen.
Um mich herum siedeln inspirierende Kontakte, denen ich mich mal näher, mal distanzierter fühle. Von März bis Oktober kommen Bienen und Marienkäfer bei uns hereingeflogen und erforschen, wie wir leben.
Diese Erzählung folgt einer Poetik. Sie zählt nicht eine chronologische Biografie auf (im Sinne von: mein Haus, mein Auto, meine Karriere und wo ich herkomme), sondern gewinnt Struktur und Inhalt durch Fragen nach aktuellen Gewohnheiten, Beschränkungen, Beziehungen. Mit Blick auf das Leben jetzt und wo es sich zukünftig hin entwickeln will.
Eine meiner Gewohnheiten ist es,
nach dem Aufwachen als erstes auf den Balkon zu gehen, danach ein Glas warmes Wasser zu trinken und einen Kaffee aufzusetzen.
Meine Beschränkungen würde ich inzwischen so beschreiben: Sie fordern vor allem meine Urteilskraft heraus und es gilt, sich unangenehme Fragen zu stellen. Zum Beispiel, ob ich mich gerade auf einer fremden Baustelle befinde, wenn mich die Eigenart und Sichtweise eines anderen (vielleicht sogar geliebten) Menschen oder politische Ungerechtigkeiten massiv stören. Falls ich realisiere, dass es in der Tat eine fremde Baustelle ist, an der ich nichts ändern kann, beginne ich, mich auf das Machbare zu beschränken und akzeptiere die Realität und Sichtweise des Anderen.
Während ich die äußeren Dinge stehen lasse, nehme ich schmerzlich meine eigene Beschränkung wahr. Zugleich richte ich den Fokus auf das, was im Raum meiner eigenen Gestaltungskraft liegt. Hier liegt meine Freiheit.
Ich lebe in einem Beziehungsnest. Mit einem liebsten Menschen, der meine Seele schwingen lässt, mir manchmal ungeheuerlich die Knöpfe drückt. Er fordert mich zum Wachsen auf, während wir uns gegenseitig den Rücken freihalten und gemeinsame Abenteuer pflegen.
Um mich herum siedeln inspirierende Kontakte, denen ich mich mal näher, mal distanzierter fühle. Von März bis Oktober kommen Bienen und Marienkäfer bei uns hereingeflogen und erforschen, wie wir leben.
Diese Erzählung folgt einer Poetik. Sie zählt nicht eine chronologische Biografie auf (im Sinne von: mein Haus, mein Auto, meine Karriere und wo ich herkomme), sondern gewinnt Struktur und Inhalt durch Fragen nach aktuellen Gewohnheiten, Beschränkungen, Beziehungen. Mit Blick auf das Leben jetzt und wo es sich zukünftig hin entwickeln will.
Was sind deine (tages-) aktuellen Gewohnheiten, Beschränkungen, Beziehungen?
Biografie und Werdegang
Seit 2022 Selbständig mit der Praxis des Poetischen Wissens (Seminare, Beratung, Kulturprojekte)
Forschung und Lehre
2015-2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Lektorin an den Universitäten Braunschweig und Innsbruck; internationale Vorträge und Publikationen; Jury-Mitglied der Ricarda Huch Poetikdozentur in Braunschweig
2008-2015 Freie Dozentin für Literaturwissenschaft, projektbezogene Rhetorik und Deutschkurse in Berlin; DFG-Promotionsstipendium (2013 Promotion, Schwerpunkt Ästhetik und Poetik im 18. Jh.); Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Münster; Stipendien für mehrmonatige Forschungsaufenthalte in New York und Paris.
Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Romanistik, Geschichte in Münster und Granada
Aus- und Weiterbildungen
2025 Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie (= Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz)
2024-2025 Klinische Psychologie für den Heilpraktiker bei Dr. phil. Florian Huber (elarena.de)
2021-2022 Life Trust Coaching (LTC)-Ausbildung bei Veit und Andrea Lindau (EASC-zertifiziert)
Traumasensibles Coaching (Gunda Frey)
2019 Medizinrad und schamanische Ausbildung nach Alberto Villoldo bei Mahela Medicine Wheel (Michael Hemme + Annette Lachmann)
seit 2014 stetig Weiterbildungen in systemischem Coaching (Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer), Generativer Trance (Stephen Gilligan), Mental Space Psychology (Lucas A.C. Derks), Leibarbeit, Prozessarbeit und Schamanismus (Andreas Krüger und Heidi Baatz).
2013/2014 Weiterbildung „Kulturelle Projektarbeit“, Berlin
Kunst/Bühne
Seit 2015 Organisation, Moderation und/oder Bühnengespräche mit verschiedenen Autor*innen und Wissenschaftler*innen (darunter Benjamin Hessler, Uljana Wolf, Thomas Meinecke, Sasha M. Salzmann)
2021 „Lüge, List, Leugnung“ – Kuratorium des Kunstprojekts gemeinsam mit Anna von Schrottenberg im Rahmen der stadtpotenziale 2020/2021 in Innsbruck
2014 „Katastrophen/Formen – Der Erste Weltkrieg und die Lyrik“ – Lesung, unter der Regie von Johann Reißer. Premiere am 09.06.2014 im Rahmen des 15. poesiefestival berlin, Akademie der Künste, Berlin (Übertragung in Deutschlandradio Kultur am 26.7.2014).
2014-2017 Weitere Aufführungen in Rottweil, Düsseldorf, Köln, Münster, Esslingen sowie London, Cambridge, Oxford
2014 „Hiob. Philosophische Performance“ – Text, Dramaturgie und Lesung, gemeinsam mit Anna von Schrottenberg, Roger Rossel und Tobias von Glenck. Premiere am 21.3.2014 im Rahmen des Breslauer Theaterfestivals, Mala Scena im Capitol Teatre.
2014/2015 Weitere Aufführungen im Rahmen des 100° Festival Berlin und des ArtAnDerGrenze-Festivals Frankfurt/Oder
Seit 2022 Selbständig mit der Praxis des Poetischen Wissens (Seminare, Beratung, Kulturprojekte)

Forschung und Lehre
2015-2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Lektorin an den Universitäten Braunschweig und Innsbruck; internationale Vorträge und Publikationen; Jury-Mitglied der Ricarda Huch Poetikdozentur in Braunschweig
2008-2015 Freie Dozentin für Literaturwissenschaft, projektbezogene Rhetorik und Deutschkurse in Berlin; DFG-Promotionsstipendium (2013 Promotion, Schwerpunkt Ästhetik und Poetik im 18. Jh.); Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Münster; Stipendien für mehrmonatige Forschungsaufenthalte in New York und Paris.
Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Romanistik, Geschichte in Münster und Granada
Aus- und Weiterbildungen
2024-2025 Klinische Psychologie für den Heilpraktiker bei Dr. phil. Florian Huber (elarena.de)
2021-2022 Life Trust Coaching (LTC)-Ausbildung bei Veit und Andrea Lindau (EASC-zertifiziert)
Traumasensibles Coaching (Gunda Frey)
2019 Medizinrad und schamanische Heiler-Ausbildung nach Alberto Villoldo bei Mahela Medicine Wheel (Michael Hemme + Annette Lachmann)
seit 2014 stetig Weiterbildungen in systemischem Coaching (Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer), Generativer Trance (Stephen Gilligan), Mental Space Psychology (Lucas A.C. Derks), Leibarbeit, Prozessarbeit und Schamanismus (Andreas Krüger und Heidi Baatz).
2013/2014 Weiterbildung „Kulturelle Projektarbeit“, Berlin
Kunst/Bühne

Seit 2015 Organisation, Moderation und/oder Bühnengespräche mit verschiedenen Autor*innen und Wissenschaftler*innen (darunter Benjamin Hessler, Uljana Wolf, Thomas Meinecke, Sasha M. Salzmann).
2021 „Lüge, List, Leugnung“ – Kuratorium des Kunstprojekts gemeinsam mit Anna von Schrottenberg im Rahmen der stadtpotenziale 2020/2021 in Innsbruck
2014 „Katastrophen/Formen – Der Erste Weltkrieg und die Lyrik“ – Lesung, unter der Regie von Johann Reißer. Premiere am 09.06.2014 im Rahmen des 15. poesiefestival berlin, Akademie der Künste, Berlin (Übertragung in Deutschlandradio Kultur am 26.7.2014)
2014-2017 Weitere Aufführungen in Rottweil, Düsseldorf, Köln, Münster, Esslingen sowie London, Cambridge, Oxford
2014 „Hiob. Philosophische Performance“ – Text, Dramaturgie und Lesung, gemeinsam mit Anna von Schrottenberg, Roger Rossel und Tobias von Glenck. Premiere am 21.3.2014 im Rahmen des Breslauer Theaterfestivals, Mala Scena im Capitol Teatr
2014/2015 Weitere Aufführungen im Rahmen des 100° Festival Berlin und des ArtAnDerGrenze-Festivals Frankfurt/Oder